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Marike

Endlich Entspannung: Gestaltungs-Tipps für faule Gärtner

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Des einen Freud, ist des anderen Leid: Ein schöner Garten ist der perfekte Erholungsort nach einem langen Arbeitstag. Mit einem Glas Wein lassen sich die bunte Blütenpracht und das satte Grün des Rasens entspannt genießen.

Doch wie heißt es so schön? „Von nix kommt auch nix!“ Das trifft auch auf den Garten zu: Bis ein Garten wächst und gedeiht, der Rasen grünt und die Büsche in Form gebracht sind, kostet es einiges an Zeit, Nerven und Kraft. Da sich nicht jeder Gartenbesitzer in seiner Freizeit mit Themen wie Unkraut, Maulwürfen und Blattläusen befassen möchte, sein Reich im Freien aber auch nicht sich selbst – und eben diesen Gartenübeln – überlassen möchte, haben wir ein paar praktische Garten-Tipps für Faule zusammengestellt.

Je weniger Arbeit der Garten bereitet, desto mehr Zeit bleibt, um ihn zu genießen. Die Herausforderung besteht darin, den Garten so zu gestalten, dass es auf der einen Seite so wenig Pflege wie nötig bedarf, dabei aber maximale Gemütlichkeit besteht – wer möchte sich schon auf einem zubetonierten Platz vor dem Wohnzimmerfenster sonnen?

Zeitfresser Nummer 1: Unkraut

Unkraut zupfen gehört zu den wohl unbeliebtesten Tätigkeiten der Gartenarbeit. Kaum hat man Girsch, Vogelmiere und Co. in mühevoller Handarbeit entfernt, tauchen die unbeliebten Beetbewohner an anderer Stelle wieder auf. Hier drei Tipps, wie Unkraut vermieden werden kann:

  • Eine Variante, um dem Unkrautwuchs vorzubeugen ist der Einsatz von Mulch. Dieser wird auf dem Boden rund um die angepflanzten Gewächse im Beet verteilt und hindert unerwünschte Pflanzen am Wachsen.
  • Eine Alternative zu Mulch sind Bodendecker: Sie verhindern Unkraut und halten Feuchtigkeit im Boden. Zu diesen Pflanzen zählen unter anderem Haselwurz, Thymian, Kissenseifenkraut, Ysander und Efeu. Sie bilden rund ums Jahr eine grüne, geschlossene Pflanzendecke, die mit ihren Wurzeln die Erde lockert.
  • Möglichkeit Nummer drei: Steinbeete. Der Großteil der Steingartenstauden ist mehrjährig, sehr gut winterhart und robust – die ideale Pflanzenwahl für einen pflegeleichten Garten. Die Steine in den Beeten hemmen das Wachstum von Unkraut-Gewächsen. Die Idee gefällt dir? Dann schau mal hier: Wir zeigen dir, wie man einen Steingarten anlegen kann!

Pflegeleichte Pflänzchen

Wer die Licht- und Bodenverhältnisse in seinem Garten kennt, kann Pflanzen auswählen, die von Natur aus für diese Bedingungen gemacht sind. Allein das erleichtert die Arbeit im Garten sehr. Pflegearme Gärten sind von langsam wachsenden Gehölzen und wenigen Staudenarten geprägt, die, in größeren Gruppen gepflanzt, ruhige Gartenbilder schaffen. Da Stauden nicht jährlich frisch gesetzt werden, sondern langfristig im Boden wurzeln und deshalb mit Trockenperioden besser zurechtkommen als einjährige Sommerblumen, macht sie zu beliebten Gartenbewohnern. Wer auf wiederkehrende Pflanzen setzt spart sich im Frühjahr den Weg in den Pflanzenhandel – und Geld. Denn saisonale Gewächse müssen jährlich erneut gekauft und gepflanzt werden.

Rasenstolz

Eine großzügige Rasenfläche sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch eine intelligente Möglichkeit der pflegeleichten Gartengestaltung– ohne einen Steingarten anzulegen oder die Flächen zuzubetonieren. Besonders für Gartenanfänger bietet Rasen eine gute Grundlage: Oft lohnt es sich, neben einem kleinen Beet erst einmal nur Rasen zu säen und den Garten nach und nach anzulegen.

Sieht das Grundstück erst einmal ein wenig nach Garten aus, fällt es deutlich leichter, als vor einer kompletten Brachfläche Ideen zu entwickeln. Diese grundlegenden Tipps vom Profi zeigen, was man beim Anlegen eines Gartens beachten sollte.

Englischer Rasen – Lebensaufgabe und ganzer Stolz aller Gartenbesitzer. Doch auch vor der heiligen grünen Fläche schrecken Unkraut und Gartenmonster wie Wühlmäuse und Maulwürfe leider nicht zurück. Natürlich gibt es jede Menge hilfreiche Tipps zur Rasenpflege, doch auch die müssen erst einmal befolgt werden. Wer keine Lust auf regelmäßiges Mähen, Zupfen und Wässern hat, kann sich clevere Helfer zulegen. Das Zauberwort lautet Smart Gardening! Von automatischen Bewässerungssystemen bis hin zum Mäh-Roboter, die selbstständig das Grün stutzen, gibt es mittlerweile viele smarte Gartenhelfer, die die Arbeit übernehmen.

Terrassen, Wege und Plätze

Fällt einem auch die Beaufsichtigung vom smarten Rasenmäher zur Last, steht die Untervermietung an Gartenenthusiasten zur Auswahl oder ganz einfach der Natur das Feld zu überlassen. Alternativ empfehlen wir eine Gestaltung mittels verschiedener (Stein-)Plätze, die so pflegearm wie nur denkbar ist.

Ob Terrasse oder gemütlich gepflasterte Sitzecke: Es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten im Garten gemütliche Plätze zu schaffen, die den Wohnbereich ins Freie erweitern. Legt man mehrere dieser Orte im Garten an, kann man sie mit Gehwegen aus Steinen miteinander verbinden und reduziert auf diese Weise die zu bewirtschaftende Grünfläche.

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